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Die Hauptschule steht vor dem Aus! Nur noch ein Jahrgang ist zweizügig, drei Jahrgänge sind einzügig und zwei Jahrgänge sind unterhalb der Grenze zur Einzügigkeit.
Ein qualifizierter Abschluss wird unmöglich.
Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, muss damit gerechnet werden, dass die Hauptschule in den nächsten Jahren keine neuen Schuljahre aufnehmen darf. Hinzu kommt, dass die Konrektorstelle bereits von der Landesregierung gestrichen wurde Das gleiche Schicksal droht bei weiter sinkenden Schülerzahlen auch der Rektorstelle.
Die Konsequenzen sind katastrophal:
- Keine weiterführende Schule in der Gemeinde
- Standortnachteile bei der Gestaltung des demographischen Wandels
- Gebäudeleerstand bei fehlender Alternativnutzung (Folgekosten, Energie, Erhaltung ...)
- Erheblicher Wertverlust in der Bausubstanz
- Geringere Schlüsselzuweisung bei fast gleichen Kosten
Vorteile der Gemeinschaftsschule:
- Haupt- und Realschulabschluss sowie die Qualifikation zur Gymnasialen Oberstufe können in Ruppichteroth angeboten werden
- Gemeinsamer Unterricht in den Klassen 5 und 6 (undifferenziert)
- Mindestschülerzahl von 50 Schülern pro Jahrgang ist auch in der Gemeinde Ruppichteroth problemlos zu erreichen
- Grundsätzlich offene Ganztagsschule
- Gleiche Leistungsanforderungen wie an den Schulen des gegliederten Schulsystems
Die Gemeinschaftschule stellt für Ruppichteroth die Ideallösung dar. Die Schüler können bis zum 10. Schuljahr in der Gemeinde bleiben und haben trotzdem einen hochwertigen Schulabschluss mit der Möglichkeit die gymnasiale Oberstufe (vielleicht sogar in Ruppichteroth) zu besuchen. Leider hält die jetzige CDU/FDP-Landesregierung aus ideologischen Gründen an dem dreigliedrigen Schulsystem fest. Eine Umsetzung ist nur über den Zwischenschritt kleine Gesamtschule für die Gemeinde umsetzbar.
Entsprechende Anträge wurden von der SPD-Fraktion gestellt.
Konsequenzen fr die nächsten 5 Jahre:
- Einrichtung einer kleinen Gesamtschule ohne gymnasiale Oberstufe als Pilotprojekt. Dies soll durch eine Kooperation mit der Gesamtschule Waldbröl und/oder Hennef ermöglicht werden. In Ruppichteroth kann nur die Fachoberschulreife der Qualifikation zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe angeboten werden. Dies ist augenblicklich die einzige, rechtlich abgesicherte Lösung zum Erhalt einer weiterführenden Schule in Ruppichteroth.
- Alternativ natürlich die Einrichtung der Gemeinschaftsschule wie oben beschrieben. Hierzu ist allerdings ein Sinneswandel der CDU/FDP-Landesregierung oder deren Abwahl im Jahr 2010 erforderlich.
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