|
Die Gemeindefinanzen sind durch eine zu hohe Verschuldung geprägt:
- Die Verschuldung der Gemeinde ist über 10 Mio. € + einer Kontoüberziehung von 5,5 Mio. €
- Hinzu kommen die Schulden der Sondervermögen (Gemeindewerke) von rund 9,0 Mio. € (die Rückzahlung erfolgt über den Wasserpreis und die Kanalgebühren)
- Für die Gemeindeschulden muss die Gemeinde jährlich über 1 Mio. € an Zinsen und Tilgung zahlen.
- Der Schuldendienst ist im Normalfall aus den Überschüssen von Steuereinnahmen abzüglich Verwaltungsaufwendungen zu zahlen. Bei dieser Rechnung haben wir aber schon ein Minus von 250.000 €.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Was würde Ihre Bank sagen, wenn Sie Ihren Konsum nicht aus regelmäßigen Einkommen, sondern aus Kontoüberziehungen finanzieren?
Konsequenzen fr die nchsten fnf Jahre:
- Erste Priorität hat der Schuldenabbau. Wir wollen die Verschuldung für Investitionen der Gemeinde in den nächsten fünf Jahren um 2 Mio. € verringern. Hierzu gehört auch der Verkauf von Gemeindegrundstücken (z.B. für Seniorenwohnungen)
- Trotzdem darf es keinen Investitionsstopp geben. Im Durchschnitt sollen jährlich Investitionsmittel von 0,5 Mio. € für den Ausbau von Sportstätten, Straßenbau etc. zur Verfügung stehen. Aus dieser Vorgabe sind dann entsprechende Prioritäten zu bilden.
- Die Verwaltung muss weiter sparsam wirtschaften. Der Bürgermeister muss – wie gewohnt – mitarbeiten.
- Stabilität der Einwohnerzahlen trotz der Auswirkungen durch den demographischen Wandel erhalten. Hierzu bedarf es der strukturellen Förderung des Gewerbestandortes Ruppichteroth, ein gutes Angebot an Kindertagesstätten, eine weiterführende Schule und ein Wohnraumangebot für Senioren.
Zurück...
|