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- CDU gibt Fehler in der Schulpolitik zu - _________________________________________________
Nachdem die Rot-Grüne Landesregierung in der Schulpolitik neue Wege geht, korrigiert nun auch die NRW-CDU ihren Kurs. „Die Hauptschule ist in den meisten Regionen gescheitert“, erklärte Karl-Josef Laumann CDU Fraktionsvorsitzender auf einem Bezirksparteitag.
Ebenfalls war in der Presse zu lesen, „Es war ein Fehler zu sagen, wir stellen die Schulform-Debatte hinten an. Die CDU müsse einräumen, dass ihr Versuch, die Hauptschulen zu stärken, nicht gefruchtet habe“, sagte ihr neuer schulpolitischer Sprecher Thomas Sternberg.
Die SPD begrüßt diesen Sinneswandel: In die Zukunft gerichtete Schulentwicklungskonzepte müssen den Kommunen vor allem im ländlichen Raum zur Verfügung stehen. Da bei einer Gemeinschaftsschule, die Kinder nicht nach der 6. Klasse getrennt werden müssen, bleiben sie bis ins junge Erwachsenenalter zusammen und erleben Schule so nicht als Wettbewerb untereinander, sondern als gemeinsamen Weg in die Mitte unserer Gesellschaft.
„Die SPD strebt für Ruppichteroth eine Gemeinschaftsschule bis zur 10. Klasse an, danach ist ein Wechsel zu einem Gymnasium oder in eine gymnasiale Oberstufe einer Gemeinschaftsschule nach Wahl möglich“ erklärt Richard Rohs der schulpolitische Sprecher der SPD-Ruppichteroth.
Nach den Vorgaben der Landesregierung soll eine Gemeinschaftsschule mindestens dreizügig sein. Das wird für die Gemeinde alleine nur mit einer Übergangsquote von der Grundschule zur Gemeinschaftsschule von über 60% möglich sein. Da das unwahrscheinlich ist, wird die Bildung eines Zweckverbandes mit einer oder mehreren Nachbargemeinden angestrebt.
Die SPD-Fraktion wird sich im Rahmen einer Klausurtagung ausführlich mit der Thematik beschäftigen und diesbezüglich die Ergebnisse des ersten Entwurfes des Schulentwicklungsplanes analysieren.
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